Über mich

Viele Jahre lang entstand meine Arbeit im Umfeld von Redaktionen im Berner Oberland – unter anderem für die Berner Nachrichten, den Oberhasler, den Berner Oberländer und das Thuner Tagblatt. Texte waren das zentrale Element, Bilder begleiteten sie meist nur am Rand.

Mit der Zeit wuchs jedoch der Wunsch, der Fotografie mehr Raum zu geben. Bilder können mehr sein als Illustration. Sie können selbst erzählen, berühren, Fragen stellen – ganz ohne erklärende Worte.

Der Wechsel von der schreibenden zur visuellen Arbeit war deshalb ein konsequenter Schritt. In der grafischen Gestaltung und im Layout erhielten Bilder erstmals das Gewicht, das ihnen zusteht. Doch auch dort blieben Grenzen: Wenn Bilder vor allem lenken, verkaufen oder inszenieren sollen, geht oft etwas Wesentliches verloren.

Heute steht die Fotografie für sich. Frei von Vorgaben, frei von Erwartungen. Im Mittelpunkt stehen echte Momente, ehrliche Stimmungen und das, was sich nicht planen lässt. Bilder entstehen aus Beobachtung, Geduld und Respekt vor dem Augenblick.

Die Arbeiten erzählen leise Geschichten. Sie zeigen das Leben, wie es ist – oft unspektakulär, aber voller Bedeutung. Eine Bildsprache, die Raum lässt für eigene Gedanken und Empfindungen.

Ergänzend entstehen nach wie vor gelegentlich grafische Arbeiten, Publireportagen oder Webseiten. Nicht als Pflicht, sondern als bewusste Abwechslung. Der Schwerpunkt jedoch bleibt klar: Fotografie, die wirkt, ohne laut zu sein.

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